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Parodontose behandeln: Zahnarzt für Parodontitis in Hannover

Was ist Parodontose – und warum heißt sie eigentlich Parodontitis?

Die meisten Menschen kennen den Begriff Parodontose. Er ist seit Jahrzehnten im Sprachgebrauch verankert und beschreibt umgangssprachlich das, was Zahnärzten und Zahnärztin heute als Parodontitis bekannt ist. Der Unterschied ist mehr als sprachlicher Natur: Parodontose klingt nach Verschleiß, nach einem unvermeidlichen Prozess. Parodontitis ist das, was tatsächlich passiert: eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats.

Der Zahnhalteapparat hält Ihre Zähne im Kiefer. Er besteht aus dem Zahnfleisch, den Haltefasern, dem Bindegewebe und dem Kieferknochen. Wenn sich hier eine Entzündung festsetzt, beginnt dieser Halteapparat Schritt für Schritt abzubauen. Das Zahnfleisch zieht sich zurück, die Knochenhöhe nimmt ab, der Zahn verliert seinen Halt.

Was diese Erkrankung besonders tückisch macht: Sie verläuft oft jahrelang ohne deutliche Schmerzen. Bis etwas wirklich auffällt, ist häufig schon mehr passiert, als es von außen aussieht. Wer die Parodontitis Symptome früh erkennt, hat deutlich bessere Karten.

Dr. med. dent. Nurkan Ünlü, Parodontologie & Ästhetische Zahnheilkunde, City Zahnärzte Hannover

Parodontitis Symptome – woran Sie die Erkrankung erkennen

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder von selbst – eines der frühesten und häufigsten Symptome. Gesundes Zahnfleisch blutet nicht.
  • Zahnfleischrückgang – die Zähne wirken länger als früher, die Zahnhälse liegen frei, Berührungen werden empfindlich.
  • Mundgeruch – entsteht durch die Bakterien in entzündeten Zahnfleischtaschen und lässt sich durch Zähneputzen allein nicht dauerhaft beseitigen.
  • Lockere Zähne oder Zahnwanderungen – ein Zeichen, dass der Knochen bereits Halt verloren hat.
  • Schwellung und Rötung des Zahnfleischs – besonders im Bereich einzelner Zähne oder über längere Strecken.

Das Anfangsstadium einer leichten Parodontitis verläuft oft ohne erkennbare Beschwerden. Ein regelmäßiger Parodontal-Check in unserer Praxis in Hannover-Linden ermöglicht es, die Erkrankung früh zu erkennen.

Dr. med. dent. Derya Kocak, M.Sc., zahnärztliche Leitung der CityZahnärzte Hannover

Parodontose behandeln in Hannover – das spricht für unsere Praxis

Diagnostik nach S3-Leitlinie 
Wir arbeiten nach der aktuellen wissenschaftlichen Leitlinie für Parodontologie, dem höchsten methodischen Standard in der deutschen Zahnmedizin. Vollständiger Parodontalstatus, Einordnung nach Staging und Grading.

Full Mouth Disinfection als Therapiestandard 
Wir behandeln den gesamten Mundraum innerhalb kurzer Zeit, um zu verhindern, dass bereits behandelte Bereiche aus unbehandelten wieder besiedelt werden.

Modernste Technologie 
Wir arbeiten mit dem EMS-Setup für Guided Biofilm Therapy: PIEZON® für die Ultraschall-Reinigung, PERIOFLOW für die gezielte Behandlung tiefer Zahnfleischtaschen. Sanft, präzise, wirksam.

Keimtest bei aggressivem Verlauf 
Bei besonders aktiven oder schwer verlaufenden Parodontitisfällen setzen wir gezielt einen mikrobiologischen Keimtest ein, um die Therapie individuell anzupassen.
Chirurgische Parodontaltherapie im Haus  Auch bei fortgeschrittener Parodontitis müssen Sie unsere Praxis nicht verlassen. Chirurgische Eingriffe werden bei uns am Standort durchgeführt.

Feste Prophylaxemitarbeiterin für die Nachsorge 
Wir arbeiten mit festen Ansprechpartnerinnen in der Prophylaxe. Kontinuität in der Betreuung ist für uns kein Zufall, sondern Standard.

Mehrsprachiges Team  Unsere Praxis ist auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Portugiesisch und Persisch erreichbar. Behandlungspläne und Nachsorgetermine können in Ihrer Sprache stattfinden.

Termin am gleichen Tag bei akuten Beschwerden 
Wer mit Schmerzen oder einer akuten Entzündung anruft, bekommt noch am selben Tag einen Termin – an allen Werktagen, ohne Ausnahme.

Zentrale Lage in Hannover-Linden 
Unsere Praxis liegt direkt an der Stadtbahnhaltestelle Schwarzer Bär, Linien 9 und 17. Aus Linden-Mitte, der Calenberger Neustadt, Ricklingen oder der Innenstadt sind Sie in wenigen Minuten bei uns.

Was kostet eine Parodontitis-Behandlung? Kosten und Kassenleistung

Was die Krankenkasse übernimmt: Diagnostik, Schritt 2: Initialtherapie, unterstützende Nachsorgetermine in den ersten zwei Jahren.

Fortgeschrittene Parodontose heilen
– was ist noch möglich?

Die ehrliche Antwort lautet: Stoppen ja, vollständig rückgängig machen nur begrenzt.

Was die Behandlung leisten kann: Die Entzündung wird kontrolliert. Der weitere Knochenabbau wird aufgehalten oder deutlich verlangsamt. Zahnfleischtaschen verkleinern sich. Zähne, die noch ausreichend verankert sind, können erhalten werden.

Was sie nicht kann: Bereits verlorener Kieferknochen wächst in der Regel nicht von selbst wieder nach. Wie gut ein schwer betroffener Zahn erhalten werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab – dem verbleibenden Knochenangebot, der Taschentiefe, der Beweglichkeit und der Gesamtsituation im Kiefer.

Übertragung und Risiko – was Parodontitis wirklich ist

Ob daraus eine behandlungsbedürftige Parodontitis entsteht, ist eine andere Frage. Das hängt von der individuellen Empfindlichkeit des Zahnhalteapparats ab, von der Mundhygiene, von Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes und von genetischer Veranlagung. Anders als bei einer Erkältung reicht der Kontakt mit den Bakterien allein nicht aus, um die Erkrankung auszulösen.

Dr. Margarete Berger, Ästhetische Zahnmedizin & Endodontologie, City Zahnärzte Hannover

Parodontitis und Ihre Gesundheit – Auswirkungen auf den ganzen Körper

Parodontitis ist keine reine Munderkrankung. Das ist heute gut belegt.

Die chronische Entzündung im Zahnhalteapparat setzt Bakterien und Entzündungsstoffe frei, die über die Blutbahn in den gesamten Körper gelangen können. Die Auswirkungen von Parodontitis auf den Körper sind ein aktives Forschungsfeld der Medizin.

Es besteht ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen Parodontitis und Diabetes. Beide Erkrankungen verstärken sich gegenseitig. Ein schlecht eingestellter Blutzucker verschlechtert die Heilungsreaktion des Zahnfleischs. Umgekehrt kann eine behandelte Parodontitis die Blutzuckerkontrolle verbessern.

Ähnliches gilt für Herzerkrankungen. Parodontale Bakterien wurden in Ablagerungen an den Herzklappen und in Arterien nachgewiesen. Der Zusammenhang ist komplex, aber medizinisch ernst zu nehmen.

Rauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren überhaupt. Nikotin verschlechtert die Durchblutung des Zahnfleischs, dämpft die Immunantwort und lässt Entzündungen unbemerkt fortschreiten.

Wer Parodontitis behandeln lässt, tut nicht nur seinen Zähnen etwas Gutes.

Parodontitis Nachsorge – damit das Ergebnis hält

Parodontitis neigt dazu, wiederzukehren – vor allem dann, wenn das Zahnfleisch einmal tief erkrankt war. Bakterien siedeln sich neu an. Zahnfleischtaschen, die sich verkleinert haben, können sich wieder vertiefen. Ohne regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung verliert der Behandlungserfolg über die Zeit an Stabilität.

Die Nachsorge der Parodontitis heißt in der Fachsprache Unterstützende Parodontitistherapie, kurz UPT. Sie ist seit 2021 eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und findet in individuell festgelegten Abständen statt.

Typische Intervalle sind drei, vier oder sechs Monate – je nach dem, wie stabil das Zahnfleisch ist und wie hoch das persönliche Risiko einer Wiedererkrankung eingeschätzt wird.

In unserer Praxis am Schwarzen Bär wird die Nachsorge nicht von wechselnden Mitarbeiterinnen übernommen. Patientinnen und Patienten kommen möglich immer zu derselben Prophylaxemitarbeiterin. Das schafft Kontinuität und macht kleine Veränderungen sichtbar, bevor sie zum Problem werden.

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FAQ – Häufige Fragen zu Parodontitis und Parodontose